Meine Food Fotografie

Hallo Food Freunde,

als ich die Fotografie für mich entdeckte, hatte ich schon einige Jahre in der Gastronomie auf dem Buckel. Schnell war es nur logisch, dass ich beides verbunden habe und damit anfing Speisen und Getränke zu fotografieren. Natürlich wird man nicht sofort Food Fotograf, aber durch meine autodidaktische Ader habe ich anfangen zu lernen. Habe mir angeschaut was die anderen so machen und viel ausprobiert.  Es dauerte eine Weile bis ich  verstand worauf es ankommt. Nämlich nicht darauf wie gut Deine Kamera ist, oder wie Du ein Foto bestmöglich scharf bekommst.

AM WICHTIGSTEN IST ES FÜR MICH, DASS ES RICHTIG LECKER AUSSIEHT. DASS MAN SICH VORSTELLT IN ETWAS REIN ZU BEISSEN UND DASS MEIN FOTO EIN GEFÜHL VERMITTELT, IM BESTEN FALL APPETITLICHES VERLANGEN

Pancakes-Food Fotografie aus Dortmund für Ihren Werbeauftritt

Die Food Fotografie hat einen komischen Ruf. Auf der einen Seite ist der Konsum von Food Fotos viel größer als bei anderen Motiven und passiert in den meisten Fällen unbewusst. Ein Foto auf einer Verpackung, im Prospekt oder auf einer Website nehmen wir als selbstverständlich war und betrachten es als natürlich. Auf der anderen steht die Food Fotografie für etwas Künstliches. Viele Fotografen schmücken sie gerne damit, Ersatzprodukte zu benutzen. Das wird dann als „Geheime Tricks der Food Fotografie Verkauft“.

Seifenschaum, Sojasauce und Gelatine um einen Latte Macchiato herzustellen, Karton im Burger um den Belag von einander zu trennen, Motoröl dient als Sirup, Eiscreme aus Rasierschaum, Sonnencreme als Milchersatz beim Müsli, Reis mit Lack angepinselt, Erdbeeren werden mit Lippenstift angemalt. Alles klar? Ich finde nicht.

Jeder, der sich dann noch Food Fotograf nennt, sollte damit lieber aufhören.

Auch bei einem Kunden/Unternehmer sagt es sehr viel aus, wenn er  mit Produkten wirbt, die man so niemals in seinem Restaurant oder in seiner Verpackung zu sehen bekommen würde.

Damit tut man allen Köchen, die sich jeden Tag Mühe geben und Ihr Essen auf den Teller bringen, einfach Unrecht. Und wer von Euch lässt sich gerne verarschen, ich nicht. Dieser Perfektionismus wie schon bei menschlichen Modelbildern in den sozialen Medien, muss einfach aufhören.

Lieber ehrlich und echt, als vermeidlich perfekt.

PERFEKTION IST ILLUSION.

Ich mag es ehrlich und so halte ich es auch. Und ja, es kann passieren, dass man ein Foto zwei oder dreimal machen muss, weil etwas schief geht. Aber das passiert in den seltensten Fällen. Und wenn etwas nicht so perfekt aussieht, dann muss man seine Kochkünste verbessern und es nochmal versuchen.

So bin ich Food Fotograf geworden. Nicht weil ich gerne Fotografiere und mir das Essen dann im Baumarkt zusammen basteln kann, sonder weil ich in 22 Jahren Gastronomie viele schöne und weniger schöne Teller gesehen  habe, aber alle waren es Wert gezeigt zu werden. Auf der anderen Seite, konnte ich die vergilbten Fotos im Schaufenster oder farblose Fotos im Internet nicht mehr sehen, vor allem wenn ich in Einzelfällen weiß, dass die Speisen in Wirklichkeit besser aussehen und vor allem schmecken.

In diesem Sinne, viel Erfolg beim Kochen.

Gruß

Pat